31. Internationale Prüfung  „Arbeit nach dem Schuss“ mit CACIT-Vergabe der FCI

Der IV-DJT hat dieses Jahr den Slowakischen Club für Deutsche Jagdterrier mit der Ausrichtung dieser hochwertigen Internationalen Prüfung beauftragt!

So wurde am 29. August 2026 in Vel’kà Ves (Mittelslowakei) im Revier des Jagdvereins „Hubertus“ zum 31. Mal diese anspruchsvolle Internationale Arbeitsprüfung zur Rasse Deutscher Jagdterrier ausgerichtet. Um diese Prüfung in allen Mitgliedsländern möglich zu machen wird ausschließlich mit und am toten Wild gearbeitet. Leider hat kein Südtiroler Jagdterrier Führer die arbeitsintensive Ausbildung auf sich genommen und so wurde auf eine Anwesenheit verzichtet!

Zu dieser hochwertigen Arbeitsprüfung treffen sich die besten Jagdterrier Führer weltweit um aus neun verschiedenen Teilprüfungen, drei Gehorsamsfächer und sechs Arbeiten nach dem Schuss die bestens ausgebildeten und abgeführten DJT zu ermitteln. Da meistens doch mehre DJT mit Höchstpunktezahl abschneiden, entscheidet sich der Prüfung Sieg nicht allein über die Leistung, sondern auch über das Geburtsdatum (der jüngere Hund gewinnt).

So beginnt die Prüfung meist mit der Schweißarbeit (20 Stunden/600 m) um dann über die Gehorsamsfächern (Gehen bei Fuß, Ablegen mit zwei Schuss und Leinenführigkeit) zu den vier Apportierfächern zu gelangen. Haarwildschleppe mit Apport, Federwildschleppe mit Apport, Freiverlorensuche mit Apport und Apportieren einer Ente aus tiefem Wasser mit Schrottschuss. Doch damit noch nicht genug! Als letzte Arbeit ist noch ein ausgewachsener Fuchs aus einer 6 m langen Röhre (18 x 20 cm) zu ziehen. Es fordert von den, meist bereits müden Hunden, Höchstleistung an Kondition und Kraft – muss diese Arbeit doch auf Ellenbögen kriechend verrichtet werden!

Prüfungsergebnis

Von den 20 gemeldeten Hunden sind 18 zur Prüfung angetreten und 16 konnten von den fünf Richtergruppen durchgeprüft werden!

Davon waren 5 DJT im ersten Preis und von denen 4 im CACIT der FCI. Zwei Deutsche Jagdterrier konnten die IPAndS mit Höchstpunktezahl (136 Punkte) ablegen. Erstaunlicherweise und entgegen allen Erwartungen waren es zwei Ungarische DJT-Führer welche die übrigen zwei CACIT abholten.

Vier Mal konnten DJT-Gespanne einen zweiten Preis einheimsen! Darunter waren auch namhafte Hundeführer denen man gut und gerne den 1er zugetraut hätten.

Erfreulich für den SüCDJT ist, dass die Wurfschwester von Basko (Trenker Michael/Niederdorf) „Benna vom Leben Hemmingways“ EZF Christoph Hemming als siebte in der Rangliste geführt wird und mit 120 Punkten einen 2ten Preis erreichte!

Dreimal konnten dritte Preise vergeben werden, womit 12 Gespanne diese hochwertige Prüfung mit Erfolg beendeten.  Leider konnten 6 Gespanne die IPAndS nicht erfolgreich abschließen!

Unser Lob gilt allen Teilnehmern, bestanden oder auch nicht. Jeder Prüfungstag ist individuell und Glück und Zufall liegen eng beieinander – ein nicht zu unterschätzender Einfluss.

Es ist keine Schande eine Prüfung nicht zu bestehen!   Eher ist eher eine Schande sich nicht hinzutrauen!

Mit Michael Stölzle und Hummel vom Ehrenschild (DE) Z: Theresa Schulze, E/F: Michael Stölzle (DE) hat es einen würdigen Prüfungssieger gegeben. Ich kenne den Michael seit über 25 Jahren, als ich als junger Terrier Führer in Wildpoldsried mit Mentor Alfons Lernbecher die ersten Schritte zur Rasse DJT wagte.

Da ich selbst die IPAndS in Wildpoldsried mit Deibl vom Mertinger Forst (Drago) im 1. Preis abgelegt habe, weiß ich wieviel Arbeit und Fleiß in der Ausbildung steckt!                            Eine Prüfung für Hundeführer nicht für Hundebesitzer!                           Fliri Friedrich

Liebe Mitglieder, Freunde und Unterstützer des SüCDJT!

Für 2026 wurde beschlossen unser übliches Club Fest, von den Sommermonaten auf die Wintermonate zu verschieben.

Somit wird aus unserem Sommerfest 2026  –  ein Winterfest!

Der Termin und die Örtlichkeit stehen noch nicht fest aber es wird sicherlich Dezember werden. Ein Tag zur Rasse Deutscher Jagdterrier. Das Winterfest 2026 wird nicht nur aus Gaumenfreuden bestehen!  Es wird eine ganztägige Veranstaltung werden, welche gegen 9.00 Uhr mit einer Weiterbildungsveranstaltung (3 Vorträge zur Rasse DJT) beginnt um dann zu einem gemeinsamen, für den Winter typischen und deftigen Mittagessen zu kommen.

Geplant ist ein entspannter Nachmittag! A „Watter“ und verschiedenen anderen Spielen sollten für kurzweilige Unterhaltung und Entspannung sorgen. Auch für die Pflege zwischenmenschlicher Beziehungen (Gedanken- und Erfahrungsaustausch) sollte ausreichend Zeit zur Verfügung stehen.

Letztendlich wartet noch eine zünftige „Marend“ auf die Teilnehmer! Gegen Abend möchten wir die Veranstaltung beenden um eine sichere und unfallfreie Heimfahrt zu gewährleisten.

                                                                                            Danke und Terrier Heil                                              Fliri Friedrich

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Schweisssonderprüfung ÖCDJT (LG. Salzburg) am 27.6.2026 in Schalchen!

 

Prämisse: Der SüCDJT hatte für 2026 geplant drei Deutsche Jagdterrier auf Schweiß zu führen und somit unserer Jägerschaft für die Nachsuche zur Verfügung zu stellen. Zwei DJT wurden erfolgreich in Besana in Brianza geführt. Leider war dieser Prüfungstermin für einen unserer Hundeführer nicht möglich und so haben wir uns entschieden den dritten Hund auf einer Schweisssonderprüfung beim ÖCDJT, bei der LG. Salzburg in Schalchen zu führen. Mindestalter für die anspruchsvollen Fährten (1400 Schritte) und eine Mindesstehzeit von 20 Stunden sind 18 Monate.

Für den 27. Juni 2026 war vom ÖCDJT (LG. Salzburg) in Schalchen eine Schweisssonderprüfung für die vom ÖJGV anerkannten Jagdhunderassen ausgeschrieben.

Fristgerecht hat sich unser Mitglied Oberkalmsteiner Arnold (Sarntal) mit DJT Walli von den Recknitzwiesen für die Prüfung eingeschrieben. Da jeder Hund eine Schussfestigkeitsnachweis haben muss wurde mit dem Prüfungsleiter Mf. Walter Schanda vereinbart am Vorabend der Walli diese Schussfestigkeit abzunehmen.

So sind wir am Freitag gegen Mittag von Bozen Süd gestartet. Gegen Abend konnte der DJT-Hündin die Schussfestigkeit abgenommen werden. Zwei Schuss welche Walli regungslos und unbeeindruckt zu Kenntnis nahm.

Nach einem gemeinsamen Abendessen in der Brauerei Vitztum ging es zur wohlverdienten Bettruhe.

Treffpunkt samstags zeitig beim „Ebnerwirt“ in Maria Schmolln um alsbald in die Reviere abzufahren. Die Vorzeichen waren nicht gut, eigentlich schon fast nicht mehr tierschutzgerecht. Die bereits anspruchsvollen Fährten wurden durch Temperaturen welche an der 40° Marke kratzten extrem erschwert.

Arnold hatte mit Walli von den Recknitzwiesen noch Glück mit dem Los Nr. 1! So konnte kurz nach acht mit der Arbeit begonnen werden. Der Anfang gestaltete sich etwas schwierig. Walli hatte die Kunstfährte nicht gut aufgenommen und kam leider alsbald ab. Den Mittelteil der Fährte arbeitete Walli überzeugend um an einer Dickung laut zu werden (eine Verleitung) welche sofort als solche erkannt wurde und der Hund kurz abgetragen werden musste um sich von der verführerischen Witterung zu lösen. Nach 45 Minuten war Walli von den Recknitzwiesen am Stück und die Prüfung war erfolgreich absolviert. Auf der Fährte musste Walli zwei Mal angehalten und mit Wasser versorgt werden da der Hund stark hechelte und die Zunge lang und länger wurde.

Gegen Mittag trafen sich alle Hundeführer, Richter, Richteranwärter, Revierführer, Veranstalter, Jagdhornbläser usw., wieder beim Ebnerwirt zu einem gemeinsamen Mittagessen. Nach Auswertung der Ergebnisse konnte mit der Preisverteilung begonnen werden! PS. Alle anwesenden Personen waren jagdlich gekleidet. Gelebte Tradition!

Nach den üblichen Ansprachen und Dankesworten wurden die Ergebnisse bekannt gegeben und sage und schreibe alle Hunde hatten die Schweißarbeiten erfolgreich bestanden.

Am späteren Nachmittag gings Richtung Heimat um gegen Abend in Bozen Süd zu sein. Ein erfolgreicher Tag für den Deutschen Jagdterrier. Unser Dank gilt der LG. Salzburg allen voran Walter Schanda mit seinen Helfern/innen.

Der SüCDJT möchte sich beim Oberkalmsteiner Arnold bedanken! Einmal für die Mühen welche diese Prüfung mit sich gebracht hat aber auch für die tolle Abführung von Walli von den Recknitzwiesen sowie die gute jagdliche Ausbildung welche von Walli unter Extrembedingungen gezeigt wurden.

Danke, Ho-Rüd-Ho und fortan viel Freude und Erfolg mit Walli!

Euer Präsident

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